Freie Radikale neutralisieren

Die negativen Auswirkungen der freien Radikale können effektiv bekämpft werden durch Polyphenole, den in OLIVIE reichlich enthaltenen natürlichen Antioxidantien.

Auswirkung von Freie Radikale

Was sind Freie Radikale: Freund oder Feind?

Freie Radikale sind Atome, Moleküle oder Ionen mit ungepaarten Elektronen. Aufgrund dieses Charaktermerkmals sind freie Radikale sehr reaktionsfreudig und können leicht mit jedem beliebigen Molekül in ihrer Umgebung (Kohlenhydraten, Fetten, Nukleinsäuren) reagieren und so dessen Funktionen beeinträchtigen. Durch die Verbindung mit anderen Molekülen sind sie außerdem in der Lage, eine Kettenreaktion auszulösen, die die Zelle schädigen kann. Jede Zelle kann freie Radikale hervorrufen, enzymatische Reaktionen, eine oxidative Phosphorylierung sowie einen Selbstschutz. Der Körper kann sie in kleinen Mengen tolerieren und durch Enzymsysteme wie Glutathion und andere Antioxidantien inaktivieren, die wegen ihrer Fähigkeit zur Neutralisierung freier Radikale als „Müllabfuhr der Zelle“ bezeichnet werden. Ist man freien Radikalen verstärkt ausgesetzt, kann oxidativer Stress entstehen. Die Enzymsysteme und intrazellulären Antioxidantien reichen nicht mehr aus, um der Überproduktion zu begegnen. So können freie Radikale zu einer Zellzerstörung führen, die wieder umkehrbar sein kann, wenn die Zelle in ihren Normalzustand zurückkehrt, oder aber unumkehrbar, so dass die Zelle infolge von Apoptose oder Nekrose abstirbt.

Polyphenole gegen Oxidativer Stress

Negative Auswirkungen der freien Radikale

Die freien Radikale sind einer der Hauptmechanismen der Zellzerstörung. Sie verbinden sich mit den drei Zellbestandteilen: Fetten, Proteinen und Nukleinsäuren.

- Die Lipidperoxidation, insbesondere an der Plasmamembran von intrazellulären Organellen, ist eine Zellschädigung, die durch verschiedene Arten von freien Radikalen hervorgerufen wird, die in Gegenwart von Sauerstoff mit der Lipidmembran der Doppelbindungen reagieren und so Lipidperoxide bilden. Diese reagieren, breiten sich aus und rufen eine Schädigung hervor, die die Membran erreichen kann. Der durch die freien Radikale verursachte Fettabbau zeigt sich durch das Auftreten von sog. ALEs (Advanced Lipoxylation End products) wie 4-Hydroxynonenal (4-HNE) und Malondialdehyd (MDA).

- Die Proteinoxidation entsteht, wenn freie Radikale die Seitengruppen von Aminosäuren oxidieren. Sie beeinträchtigen die Proteinfunktion und begünstigen die Entstehung von Kreuzverbindungen (wie die Disulfidbindung) durch die Änderung ihrer Struktur oder Mischung. Sie können veränderte Aminosäuren verursachen.

- Ein DNA-Schaden tritt auf, wenn freie Radikale die chemische Struktur der Stickstoffbasen verändern und neue Mutationen verursachen oder hervorrufen. Diese Art der Schädigung ist eine der Ursachen für die Zellalterung und einer der Hauptauslöser für Krebs. Oxidativer Stress wird heutzutage mit hundert Krankheiten des Menschen (wie Arteriosklerose, Bluthochdruck, Parkinson, Alzheimer, Diabetes, Gelenkrheumatismus usw.) in Verbindung gebracht. Er ist eine der Ursachen für den Alterungsprozess, der durch antioxidative Substanzen effektiv kontrolliert werden kann.

Antioxidantien oder Oxidantien? In medio stat virtus

Antioxidantien sind physikalische Stoffe oder Moleküle, die die Oxidation anderer Moleküle verlangsamen oder verhindern. Die Oxidation ist eine chemische Reaktion, bei der freie Radikale entstehen können, die Auslöser einer Kettenreaktion zur Schädigung der Zellen sind. Antioxidantien bekämpfen und stoppen diese Kettenreaktion, indem sie auf die intermediären Radikalen wirken und verhindern, dass eine weitere Oxidationsreaktion abläuft. Infolgedessen werden Antioxidantien chemisch als Reduktionsmittel bezeichnet - wie Thiole oder Polyphenole, da die implizierten chemischen Reaktionen durch eine Oxidationsreduktion zum Ausdruck kommen. Pflanzen und Tiere besitzen komplizierte Systeme von Antioxidantien. Wie Glutathion, die Vitamine C und E, lieben Enzyme die Katalase, die Superoxiddismutase und verschiedene Peroxidasen. Ein sehr niedriges Antioxidans-Niveau oder die Hemmung antioxidativer Enzyme ist eine Ursache für oxidativen Stress. Er kann Zellen schädigen oder sogar abtöten. Der oxidative Stress ist ein pathologischer Zustand, hervorgerufen durch die Störung des physiologischen Gleichgewichts in einem lebendigen Organismus zwischen Aufbau und Abbau mittels antioxidativer Abwehrsysteme. Das Gleichgewicht zwischen Oxidantien und Antioxidantien ist entscheidend für den Erhalt unseres natürlichen körperlichen Wohlbefindens.

Polyphenole gegen oxidativen Stress

Polyphenole sind eine Familie von ca. 5.000 organischen, überwiegend im Pflanzenreich vorkommenden Molekülen. Wie ihr Name schon sagt, zeichnen sich Polyphenole durch das Auftreten verschiedener, in mehr oder weniger komplizierten Strukturen verbundener Phenolgruppen mit oftmals hohem Molekulargewicht aus. Polyphenole sind natürliche, in Pflanzen vorkommende Antioxidantien (polyphenole Spurenelemente vom Typ Bioflavonoid wie Procyanidin, Proanthocyanidin, Leucoanthocyanidin, Pycnogenol, Tannine usw.). Sie sind nützlich dabei, die Oxidation von Lipoproteinen zu verhindern und freie Radikale einzufangen. Positive biomedizinische Effekte gegen kardiovaskuläre Krankheiten, degenerative Erkrankungen und Krebswachstum sind ebenfalls nachgewiesen.